Dieser Klassiker der Kinderpsychotherapie führt in die nicht-direktive Spieltherapie ein. Dabei wird das Spiel als ein natürliches Mittel zur Selbstdarstellung des Kindes angesehen und Verantwortung und Führung dem Kind überlassen: Das Kind bestimmt den Ablauf der Stunde und wählt aus, was ihm wichtig ist. In der vertrauensvollen, annehmenden therapeutischen Beziehung kann es seine inneren Wachstumskräfte in konstruktive und positive Bahnen lenken.
Virginia M. Axline stellt neben den Grundprinzipien nicht-direktiver Kinder-Spieltherapie auch viele Praxisanleitungen anhand von Fallvignetten und Beispieldialogen aus Einzel- und Gruppentherapien dar.
Dieser Klassiker der Kinderpsychotherapie ist allen zu empfehlen, die mit der Erziehung und Therapie von Kindern zu tun haben und die an einer humaneren Gestaltung der Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen interessiert sind. In der nicht-direktiven Spieltherapie überlässt der Therapeut ohne diagnostische Voruntersuchung Verantwortung und Führung dem Kind. Die Autorin stellt neben den Grundprinzipien nicht-direktiver Spieltherapie auch eine Menge konkreter Anleitungen für die Behandlung dar, veranschaulicht durch eine Vielzahl von Interviews aus Einzel- und Gruppentherapien.