Ein Haufen überdrehter Kleinkinder und ihre Helikopter-Muttis im musikalischen Früherziehungskurs - auch wenn sie ihre Tochter Bibi abgöttisch liebt, so hatte Haze sich ihren Alltag nie vorgestellt. Und dann ist da auch noch dieser Pakt, den sie mit ihrem Ehemann Fox geschlossen hat. Einst waren sie Serienkiller, jetzt finden ihre Messer einzig beim Gemüseschnippeln Verwendung. Ihrer Tochter zuliebe. Aber ihre Mission, böse Männer zu eliminieren, ehe sie noch mehr Schaden in der Welt anrichten, will Haze nicht aus dem Kopf. Denn auch im beschaulichen Sunningdale gibt es reihenweise potenzielle Opfer ganz nach ihrem Beuteschema: weiß, hetero, männlich, gewalttätig. Und so beugt sich Haze eines Abends doch wieder über eine Leiche. Der Typ hatte es verdient, keine Frage, aber jetzt droht sie nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch ihrem Ehemann gegenüber aufzufliegen. Dabei ahnt sie nicht, dass Fox ebenfalls in Schwierigkeiten steckt, bis sie sich nachts plötzlich mit Jagdmessern in der Hand gegenüberstehen und es nur einen Ausweg gibt: Blut muss fließen.
Bevor Haze ihren halben Tag mit einem Haufen überdrehter Kleinkinder und ihren Muttis im musikalischen Früherziehungskurs verbrachte, hatte sie alles: Reisen, Luxus - und eine Karriere als international gesuchte Serienmörderin. Doch seit der Geburt ihrer Tochter ist es mit dem Morden vorbei; das haben sie und ihr Mann Fox sich versprochen. Angesichts ihres neuen, sterbenslangweiligen Daseins juckt es Haze allerdings mehr denn je in den Fingern. Ein Messer kann schließlich nicht nur zum Gemüseschnippeln benutzt werden, und auch in der spießigen Vorstadt gibt es reihenweise potenzielle Opfer ganz nach ihrem Beuteschema: weiß, männlich, gewalttätig. Während Fox vom besten Killer zum besten Vater der Welt zu mutieren scheint, steht Haze plötzlich mit einer Leiche im Parkgebüsch. Und nun gilt es nicht nur einen Mord vor der Polizei, sondern vor allem vor Fox zu vertuschen. Dass dieser seine eigenen Geheimnisse hütet, erfährt Haze erst, als ihre Ehe auf eine blutige Probe gestellt wird.
»'A Serial Killer's Guide to Marriage' funktioniert als weitgehend unernste, sehr unterhaltsame und streckenweise brüllend komische Ermächtigungsfantasie.«
Marcus Müntefering, SPIEGEL.DE
»[S]chwungvoll und komisch«
DIE PRESSE AM SONNTAG