Die eigene Mutterwunde heilen: Die beliebte Instagramerin Svenja Fuchs über fehlende Mutterliebe in der Kindheit und wie wir den Verletzungen aus unserer Vergangenheit die Macht über uns nehmen.
Geborgenheit, Unterstützung und Liebe. Die verlässliche
Bezugsperson, die Sicherheit und Zuflucht spendet. Wer als Kind ohne diesen Rückhalt aufwächst, trägt nicht selten eine
Mutterwunde in sich.
So auch Svenja Fuchs. Die Creatorin wächst mit einer emotional abwesenden Mutter auf - und gibt sich selbst die Schuld. Für Pläne und Vorhaben, die scheitern, für Beziehungen, die zerbrechen. Das
Gefühl, wertlos und nicht liebenswert zu sein, zieht sich durch ihre Jugend bis ins Erwachsenenalter.
»Ich erinnere mich sehr gut an diesen kalten Raum, in dem ich innerlich saß und Sehnsüchte formulierte. Mir jemanden wünschte, der sich zu mir setzte und mich weniger alleine fühlen ließ. Aber dieser jemand kam nicht - nie.«
Erst als sie beginnt, eigene
schädliche Muster zu erkennen, zu verstehen und sich nach und nach ihren
Verletzungen aus der Kindheit zu stellen, setzt ein
Heilungsprozess ein. Schließlich lernt sie,
sich selbst die Liebe und Fürsorge zu geben, die sie als Kind gebraucht hätte.
»Ich denke, dass wir viele alte Wunden auflösen können, aber es gibt eben auch jene, mit denen wir wohl oder übel leben müssen.«
Auf ihrem
Instagram-Kanal @svenjafuxs teilt sie ihre Erfahrungen, spricht offen über ihre Herausforderungen und darüber, wie sie den
Kreislauf heute bei ihrem eigenen Kind durchbricht.
Ein persönlicher, emotionaler Bericht über die Suche nach Selbstliebe und ein Plädoyer für Abgrenzung und Heilung.