Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.Fragen der Mediatisierung, insbesondere der (medialen) Sichtbarkeit und deren Folgen, bestimmen in besonderem Maße die Diskursivierung von trans* Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund nehmen die Beiträger*innen die spezifischen materiell-diskursiven, medialen und technologischen Konstellationen in den Blick, die trans* Erfahrungen, vergeschlechtlichtes Leben und Begehren formen und von denen sie geformt werden, und machen sie für die Trans Studies und die kulturwissenschaftlich geprägte Medienwissenschaft produktiv - ein Vorhaben, das aktuell von besonderer (wissens-)politischer Dringlichkeit erscheint und eines systematischen Anschlusses im deutschsprachigen Raum bedarf.
Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.Der ZfM-Schwerpunkt Trans Media Studies versammelt Beiträge an der Schnittstelle von medienwissenschaftlicher Forschung undTrans Studies, die von beiden Feldern geteilte Fragen und Forderungen explorieren. Angesichts aktuell zunehmender transfeindlicher Politiken ist dies ein Vorhaben von besonderer (wissens-)politischer Dringlichkeit, bestimmen doch Mediatisierung, insbesondere (mediale) Sichtbarkeit und ihre Folgen, maßgeblich die Diskursivierung von trans* Erfahrungen. Ferner fragt der Schwerpunkt danach, wie Trans Studies und Medienwissenschaft produktiv gemeinsam die spezifischen materiell-diskursiven, medialen und technologischen Konstellationen in den Blick nehmen können, die trans* Erfahrungen, vergeschlechtlichtes Leben und Begehren formen und von denen sie geformt werden.