Das Buch widmet sich der mitunter realistischen, oft ironischen und zuweilen sarkastischen Spiegelung, die die Welt der bildenden Kunst, der Ateliers und Galerien, der Kunstkritik und Museen und des gesamten Umfeldes in der Belletristik der letzten Jahrzehnte erfuhr. Maaz berührt damit die Fragen nach der gesellschaftlichen Rolle und Relevanz bildender Kunst und nach der Balance von Geld und Geist, die in ihr manifestiert ist.
Die Reihe "KliBi | Sichtweisen" soll jenseits verfestigter ideologischer Bubbles im Kulturbereich zur Diskussion und zum kritischen Austausch anregen und somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Relevanz von Kunst und Kultur leisten.
Warum schreiben so viele Autorinnen und Autoren über den heutigen Kunstbetrieb? Was denken und wissen sie über die Welt der Ateliers, Galerien und Museen? Dieses Buch erkundet die realistischen, heiteren und ironischen Spiegelungen der Kunstszene in der Literatur der letzten Jahrzehnte. Im Fokus stehen Texte von Schriftstellern wie Wolfgang Hildesheimer, Thomas Bernhard, Siri Hustvedt, Daniel Kehlmann, Yasmina Reza und Martin Suter.
Bernhard Maaz entfaltet in 31 Kapiteln ein erhellendes Panorama des Kunstbetriebs, der nicht nur hehre Ziele und moralische Redlichkeit, sondern auch List und Hinterlist, Fake und Fälschung, Mittelmaß und Rollenspiel kennt.
Stimmen zum Buch:
'Unglaublich, was Bernhard Maaz gefunden hat - die Welt der Kunst, mit den Augen der Literaten gesehen, leuchtet und irrlichtert auf herrliche Weise.' Florian Illies
'Dass sich aus der Literatur wirklich viel über die Kunstwelt lernen lässt, belegt Bernhard Maaz in seinen hier versammelten Analysen absolut überzeugend.' Wolfgang Ullrich
Ein kluges und amüsantes Buch - für alle, die Belletristik ebenso sehr schätzen wie bildende Kunst.
Die Reihe KliBi|Sichtweisen soll jenseits verfestigter ideologischer Bubbles im Kulturbereich zur Diskussion und zum kritischen Austausch anregen und somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Relevanz von Kunst und Kultur leisten.