Im Jahr 2025 jährte sich die Verabschiedung des wohl wichtigsten Dokuments der Würzburger Synode (1971-1975) zum 50. Mal: "Unsere Hoffnung. Ein Bekenntnis zum Glauben in dieser Zeit". Es war der Versuch, den Glauben nicht nur formelhaft zu bekennen, sondern vor den Zeichen der Gegenwart Rechenschaft zu geben über die Hoffnung, die das Christsein trägt.
Das Buch beschäftigt sich in Rückblicken noch einmal mit dem Hoffnungsdokument der Würzburger Synode und den politischen und gesellschaftlichen, den kulturellen und kirchlichen Verhältnissen der damaligen Zeit. Zugleich möchte es jedoch ebenso den Blick ins Heute und Morgen wagen: Artikulieren sich in diesem Dokument fundamentale theologische Anliegen, denen man sich in der Gegenwart weiterhin verpflichtet fühlen sollte? Und wenn ja: Inwiefern spielen diese Motive in der heutigen Kirche und ihren Theologien eine Rolle? Was ließe sich für die Kirche und den Glauben der Gegenwart und der Zukunft aus dem Hoffnungsdokument der Würzburger Synode lernen?