Ein König, der einer Prophezeiung nicht entkommen kann.
Eine Prinzessin, gefangen in der Besessenheit ihres Vaters.
Ein junger Prinz, der entschlossen ist, ein Königreich um jeden Preis zu gewinnen.
Und ein Wagenlenker mit einem Streifen Wachs in der Hand.
Lange vor Agamemnon, Menelaos, Helena, dem Trojanischen Krieg und der langen Irrfahrt des Odysseus, die in der Odyssee erzählt wird, nahm die Geschichte des Hauses Atreus ihren Anfang.
Im antiken Griechenland hat König Oinomaos von Pisa bereits dreizehn Freier getötet, die es gewagt hatten, im Wagenrennen gegen ihn um die Hand seiner Tochter Hippodameia anzutreten. Pelops, der vierzehnte, hat nicht vor, dasselbe Schicksal zu erleiden.
Doch die Pferde des Oinomaos sind unschlagbar.
Pelops wird betrügen müssen.
Myrtilos, der vertrauenswürdige Wagenlenker des Königs, weiß genau, wie.
Was keiner der beiden ahnt: Ihre Entscheidungen werden von etwas beeinflusst, das sehr viel älter ist als die Götter der griechischen Mythologie. Etwas, das die Menschheit seit Jahrtausenden beobachtet.
Als ein einziger Streifen Wachs ein Wagenrennen in Mord, Verrat und die Geburtsstunde einer neuen Dynastie verwandelt, beginnt das erste Kapitel der düsteren Geschichte des Hauses Atreus.
Der Wagen von Pisa ist eine Science-Fiction-Neuinterpretation der antiken griechischen Mythologie. Die Geschichte greift die Legenden um Pelops, Hippodameia, Oinomaos und Myrtilos auf und schlägt zugleich den Bogen zu den Mythen um Agamemnon, den Trojanischen Krieg und die Odyssee.